Neue 2009er Grauburgunder Spätlese zum 200. Kreuznacher Jahrmarkt

Posted August 9th, 2010 in Allgemein, Wein by Arno

Zur Einführung unserer trockenen Grauburgunder-Spätlese aus dem Sonnenjahr 2009 haben wir uns das prominenteste Kreuznacher Datum herausgesucht : den Jahrmarktsbeginn zum 3. August-Wochenende.  In diesem Jahr 2010 jährt sich der überregional bedeutende und bekannte Markt zum 200. Mal. Der Kreuznacher Jahrmarkt, zur französischen, napoleonischen Besatzungszeit zur Wirtschaftsförderung und zur Versammlung vom damaligen Bürgemeister Burret ins Leben gerufen, ist bis heute ein fester Bestandteil des Tourismus, des Feierns und der Entspannung in der gesamten Naheregion.

Genau dazu passt unser trockener Grauburgunder : genießen, in Gedanken in die Ferne schweifen oder ganz nah(e) bei uns in Kreuznach weilen, Feiern und Entspannen – gut gekühlt einfach so, zum Apéritif, als Essensbegleiter und zur fröhlichen Runde auf der Terrasse, im Garten oder auf dem Balkon.

Zum Wohlsein – und auf Kreuznacherisch gilt an den Jahrmarktstagen die Parole schon seit 200 Jahren : “Nix wie Enunner !” (Nichts wie hinunter zur Pfingstwiese direkt an der Nahe – dort findet das Fest statt)

[Video] Wein für Einsteiger

Posted Februar 22nd, 2010 in Allgemein, Video, Wein by Thomas

Unser Wein-Experte Arno Klein erklärt ihnen anschaulich wie man eine Flasche Wein richtig öffnet, welches Glas man am besten nutzt und wie man den Wein dann probiert. Viel Spaß beim Ansehen!

Gefilmt wurde im “Goethe-Zimmer” im Weingut Weigand-Klopfer.

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Der neue Jahrgang 2009 – besser als erwartet !

Posted Dezember 17th, 2009 in Allgemein, Wein by Arno

Eine kleine, aber feine Weinlese ist zu Ende, die neuen Weine sind gekeltert und erhalten ihren letzten Schliff durch Ruhe und weiteren Ausbau im Keller.

Unser neuer, historischer Keller in der Kreuznacher Salinenstraße, im ehemaligen Weingut Carl Finkenauer hat seine Bewährungsprobe bestanden – alle 2009er Weigand-Klopfer Gutsweine wurden dort gekeltert, vergoren und sind dort im Ausbau. Allesamt in hohen Prädikaten, unsere Rieslinge haben dabei einen neuen Rekord aufgestellt, denn alle Weine sind im Auslese-Bereich eingebracht und vinifiziert worden.

Die Rieslinge zeigen herrliche, volle, exotische und heimische Aromen von Zitrus und Aprikose/Pfirsich, sie sind sehr fruchtbetont mit nicht allzu hoher Fruchtsäure ausgestattet. Gerade der Riesling vom neuen Pachtweinberg im Kreuznacher Paradies (nomen est omen) begeistert durch seine Eleganz und Finesse und eine betörende Frucht. Unser Grauburgunder vom Mönchberg ist ebenso eine Auslese geworden, so voll, wie er sich präsentiert, werden wir ihn diesmal eher im alten Stil, mit höherer Restsüße, ausbauen und abfüllen. Eine kleine Partie unseres neuen Kerners auch in Auslese-Qualität schlummert im Keller, genau wie die erstmals weißgekelterte Partie Portugieser, beide aus dem Kreuznacher Rosenberg.

Wir sollten die ersten 2009er Gutsweine wohl Ende Februar/Anfang März des neuen Jahres auf die Flasche bringen können.

Der Jahresverlauf 2009 war gekennzeichnet von rapide wechselnden Witterungsverhältnissen. Auch hier an der Nahe spüren wir manch neue Herausforderungen und Erkenntnisse, geschuldet dem wahrnehmbaren Klimawandel.

Das Jahr begann mit wochenlangen eisigen Temperaturen. Der wohl kälteste Januar seit langem machte den Rebschnitt zu einem klirrenden “Vergnügen” inmitten einer wunderbaren Winterlandschaft.  Unerwartet früh war dann doch der Austrieb bereits Mitte April, also gut zwei Wochen früher als im langjährigen Durch-schnitt. Doch während der Blüte dann kam es zu einer verstärkten Verrieselung, was besonders die Burgundersorten betraf. Eine erste Ertragsminderung war zu erwarten. Positiver Nebeneffekt waren aber äußerst klein- und lockerbeerige Trauben, was sich erst später zeigen sollte.

Über den gesamten Sommer hinweg kam es zu sehr ergiebigen Regenschauern, die zwar eine ausreichende Wassermenge garantierten, in Kombination mit warmen Temperaturen aber auch verstärkten Pilzdruck erzeugten. Im Juli und August wurden qualitätsoptimierende Massnahmen im Weinberg durchgeführt : Doppel- und Kümmertriebe wurden entfernt, sowie entblättert. Gestraft wurden wir aber doch, denn gravierende Hagelschauer im Juli richteten Schäden an, der Grauburgunder war betroffen, ein weitere Ertragsreduktion trat ein.

Die recht milden Nächte zu Beginn des Herbstes waren glücklicherweise nur von kurzer Dauer. Pilz- und andere Schädlingsgefahr drohte. Die kühleren Oktobernächte gewährleisteten einen nicht zu starken Säurerückgang und die tatsächlich goldene Oktobersonne verwöhnte uns und unsere Lesemannschaft über den Tag. Die kleinen und lockerbeerigen Trauben reiften in der herbstlichen Sonne zu wirklich goldgelben Beeren heran, spät aber intensiv war das Motto. So ernteten wir selbst wie vorher beschrieben nur Auslesequalitäten mit idealen Säurewerten ! Mit durchschnittlich 48 Hektoliter pro Hektar sind die Erträge sehr gering, dafür aber von feinster Qualität. Die Gärung ist soweit abgeschlossen, einige Weine ruhen noch auf der Feinhefe.

Freuen Sie sich auf die 2009er Weine – natürlich von Ihrem Weinhaus Weigand & Buchner, es lohnt sich !

                  

Neuheiten zum Goldenen Herbst : Nostalgiewein – Kanzler-Wein – Schatzkammer-Edition

Posted Oktober 5th, 2009 in Allgemein, Wein by Arno

Gleich drei Neuheiten können wir im Goldenen Herbst unseren Kunden anbieten :

1. der neue Nostalgiewein “2005er Siegerrebe Spätlese”

Die Siegerrebe ist eine selten gewordene Spezialität in Deutschlands Weinbergen. Nur noch 110 ha Rebfläche stehen im Ertrag, das sind 0,11% der deutschen Weinbaufläche – das ist naturgegeben also schon eine Rarität. Wir haben eine hervorragend gelagerte und fein ausgereifte edelsüsse Spätlese aus dem gelungenen und sehr guten Jahrgang 2005 zum Nostalgiewein gekürt.

Das nostalgische Etikett zeigt eine Gruppe vor dem Gutsgebäude, die den Riesling aus dem Binger Scharlachberg des Jahrgangs 1895 probiert.

 2. der neue Kanzler-Wein

Zum 60. Geburtstag der Bundesrepublik Deutschland in diesem Jahr 2009 haben wir eine weitere edelsüsse Spezialität ausgesucht. Eine kleine Auflage einer vollmundig-fruchtigen Auslese, einzig gekeltert aus der Rebsorte Kanzler, erschien uns dafür hervorragend geeignet. Die limitierte Spezialabfüllung trägt das Sonderetikett mit dem Brandenburger Tor und den stilisierten Köpfen des ersten Kanzlers Adenauer und der aktuellen und wiedergewählten Kanzlerin Merkel.

3. die Schatzkammer-Edition 

Alljährlich darf ein besonderer, körperreicher und kräftig vollmundiger, milder Rotwein das Schatzkammer-Editionsetikett tragen. In diesem Jahr ist es ein 2008er Cabernet-Merlot Qualitätswein, ausgewählt in der Weinbauregion Kunsag. Feiner Schmelz, schönes Aroma von roten Beerenfrüchten und ein langer, ausgewogener und harmonischer Abgang unterstreichen seine Klasse.

 

Reform der Weinmarktordnung – neue Bezeichnungen

Posted Oktober 5th, 2009 in Allgemein, Wein by Arno

Lange hat es gedauert und lange wurde es auf EU-, Deutscher und -Länderebene diskutiert.

Jetzt ist die neue Weinmarktordnung, gerade rechtzeitig und knapp vor dem neuen Herbst und dem Einbringen des neuen Jahrgangs 2009 verabschiedet und in Kraft getreten.

Was bringt es denn nun an Änderungen ?

Neben einigen Änderungen bei der Weinbereitung, wie die reduzierte Anreicherung, neue reduzierte SO2-Höchstgrenzen, der Möglichkeit jetzt auch Weiß- und Rotweine in der einfachen Weinkategorie zu verschneiden und manch anderem mehr, sind wohl die Änderungen im Bezeichnungsrecht, das was man auf dem Etikett lesen kann, die wichtigsten.

Eingeführt worden sind neue Weinkategorien, die jetzt wie folgt heißen :

  • Wein ohne geografische Angabe

          – Wein aus der Europäischen Gemeinschaft

          – Deutscher Wein

          – Deutscher Wein mit Angabe des Jahrgangs oder der Rebsorte

  • Wein mit geografischer Angabe

          – Wein mit geschützter geografischer Angabe

          – Wein mit geschützter Ursprungsbezeichnung

Unsere Bestimmungen und Bezeichnungen in Deutschland für Land-, Qualitäts- und Prädikatsweine werden unverändert weiter gelten. Diese traditionellen Begriffe zeigen an, dass es sich um einen Wein mit geografischer Angabe handelt. Der Begriff Landwein zeigt an, dass es sich um einen Wein mit geschützter geografischer Angabe handelt. Die Begriffe Qualitäts- und Prädikatsweine stehen für Wein mit geschützter Ursprungsbezeichnung. Die Bezeichnung “Deutscher Tafelwein” wird nach einer Übergangszeit ganz entfallen.

Die Begriffe “geschützte geografische Angabe” und “geschützte Ursprungsbezeichnung” dürfen auf Grund nationaler, also deutscher Vorschriften bis zum 31.12.2011 nicht für die Etikettierung deutscher Land- oder Qualitätsweine verwendet werden.

  • Bezeichnungsrecht

Aus Trauben des Jahrgangs 2009 darf erstmals ein Deutscher Wein mit Jahrgangs und / oder  Rebsorten-angabe hergestellt werden. Er unterliegt den europäischen Herstellungsvorschriften.

Zukünftig muss auch bei Qualitäts- und Landwein zusätzlich die Herkunftsangabe “Wein aus …”, “erzeugt in …” oder “Erzeugnis aus …” oder entsprechende Begriffe, ergänzt durch den Namen des Mitgliedsstaates, angegeben werden.

Wir schreiben zukünftig auf unseren Etiketten “Deutscher Qualitätswein” oder “Deutscher Prädikatswein” um dieser Anforderung gerecht zu werden.

Wir Winzer, die Genossenschaften, die Kellereien, die Weinkommissionäre und auch die meisten Vermarkter gehen bis jetzt einmal davon aus, dass trotz mancher neuer Bezeichnung jeder Kunde seinen Lieblingswein weiterhin finden kann. Am interessantesten wird sein zu beobachten, wie die neue Kategorie “Deutscher Wein mit Jahrgang und/oder Rebsorte” auf Erzeuger-, Vermarkter- und Kundenseite angenommen wird.

Wir glauben weiterhin, dass Wein einen Ursprung hat, der eindeutig die Qualität und Wahrnehmbarkeit von Qualität mitbestimmt – die neue Kategorie ohne geografische Angabe, nur als Deutscher Wein, vielleicht noch mit Jahrgang oder Rebsorte aufgepeppt, entspricht heute schon vielen “namenlosen und herkunftslosen” Weinen auf der Großfläche oder im Discountbereich. Die sind, wie Milch  dann ”homogenisiert”, gleichgemacht,  aus hunderten von Winzerpartien, gute und schlechte Weine, auf einen Mindeststandard heruntergebrochen. Wem’s gefällt.

Wir wollen weiterhin zu Individualität, zu Stil, zu besonderer Weinbereitung, zur Herkunft und geografischen Angabe, zu unseren Weinbergen, stehen – das ist unsere Heimat !

Wir glauben auch, dass Sie – unsere Kunden – das verdient haben !

 

 

4 Sterne für unsere rote “Vina Maimona” Crianza aus Spaniens Weinregion Estremadura

Posted August 5th, 2009 in Delikatessen, Wein, Wein und Essen by Arno

Das in der Fachpresse und beim Fachpublikum bekannte Weinmagazin Eno World Wine und der über Deutschland’s Grenzen bekannte Weinjournalist Eckhardt Supp haben unlängst Spaniens Wilden und Trockenen Westen bereist und dessen beste Weine probiert und gekürt.

 

Mit 4 Sternen von 5 möglichen als einer der besten aus der gesamten Region wurde unsere “Vina Maimona” Crianza bewertet !

Welch’ ein Erfolg für unsere kleine und feine Weinauswahl internationaler Tropfen.

Weigand & Buchner steht für Weinkompetenz & Weinwissen, nicht nur bei deutschen, ungarischen, österreichischen, französischen, italienischen oder südafrikanischen Weinen, sondern, wie man hier        lesen kann, auch bei spanischen Tropfen.

Unser Weinexperte Arno Klein arbeitet seit mehr als 25 Jahren im internationalen Wein und hat durch unzählige Reisen, Verkostungen und Teilnahme als Juror bei Weinwettbewerben im In- und Ausland hervorragende Kontakte zu bekannten und noch unentdeckten Winzern und Weingütern in aller Welt.

Unsere Freunde aus Maimona in der extrem harten (estrema dura) Region im westlichen Spanien nahe der Stadt Badajoz, sind berühmt für ihr erstklassiges Olivenöl. Die kleine, handwerkliche  Weinproduktion und deren enormes Qualitätspotenzial hat Arno Klein schon vor Jahren entdeckt – schon die 2003er und die 2005er Crianza haben mehr als überzeugt und viele Kunden bereits begeistert.

4 Sterne – ausgezeichnet für die Freunde spanischer Qualitätsrotweine !

Tipp: aus dieser Region kommt auch der beste Schinken der Welt : der Pata Negra !

Salud y che approvece ! ( Zum Wohl und dass es schmeckt ! )              — >   zum Shop

 

 

Der Kundenwein für die Weigand & Buchner VIP’s und die es noch werden wollen

Posted Juli 20th, 2009 in Allgemein, Spezialitäten, Wein, Wein + Kunst by Arno

In der Woche nach Ostern 2009 war es endlich soweit.

Nach der Jungfernweinlese und der Jungfernwein-Premiere unserer trockenen Riesling Auslese im letzten Jahr, haben wir in diesem Jahr nun endlich den mit Spannung erwarteten ersten regelmäßigen Jahrgang unseres Kundenweines aus dem Kundenweinberg in der Kreuznacher Narrenkappe hoch über Bad Kreuznach geerntet, ausgebaut und mit großem Erfolg präsentiert :

Die 2008er Kreuznacher Narrenkappe Riesling Spätlese haben wir dem vielfachen Wunsch unserer Kunden entsprechend mild ausgebaut und abgefüllt.

Das klassische Gutswein-Etikett wurde zu diesem besonderen Anlaß etwas variiert – es zeigt jetzt zusätzlich eine Weinbergsimpression unseres Künstlers Stefan Wiegers, der für jeden der kommenden Jahrgänge aus dem Kundenweinberg ein neues Motiv gestaltet wird - so erhält diese Spezialität noch eine besondere Sammler-Note.

Die Riesling Spätlese präsentiert sich fruchtig-elegant, mit feinem Aroma von heimischen und exotischen Früchten, im ersten Geschmackseindruck mineralisch und rassig, schnell kommt dann das fein ausbalancierte Spiel von kräftiger Frucht und ausdrucksstarker Süße hinzu, abgerundet mit einem dezenten Honigcharakter und unterlegt mit einem an reife Pfirsich und Ananas erinnernden noblen Schmelz.

Im Alkohol zurückhaltend mit 8% Vol., mit moderater bis klarer Fruchtsäure und herrlich eingebundenem Restzucker von 50 g/l  ist die Spätlese aus der Narrenkappe ein Wein, der gut lagern kann, 4 bis 5 Jahre sind ohne weiteres möglich.

Auch was den Preis betrifft, haben unsere VIP’s einen Vorteil, kaufen Sie den Kundenwein für nur € 10,90 ein, Listenpreis ist € 11,90.

Und die Gratisflasche, die den Ertrag des eigenen Weinstockes symbolisiert, kommt bei jedem VIP noch dazu – sie sparen also “viel im Portemonnaie”, die besonderen Freunde unseres Hauses !

 

Weigand & Buchner beim Rheinland-Pfalz-Tag 2009 in Bad Kreuznach 3. bis 5. Juli 2009

Posted Juni 29th, 2009 in Allgemein, Wein by Arno

Unter dem Motto “ein ganzes Land zeigt sich in einer Stadt” findet der diesjährige Rheinland-Pfalz-Tag in unserer Heimatstadt Bad Kreuznach statt.

Viele Veranstaltungen, Bühnen, Events und der große Festumzug laden alle Rheinland-Pfälzer und natürlich auch alle anderen Gäste in die Kur- und Badestadt ein.

Das große Open-Air-Konzert im Kurpark am Samstag abend mit Stefan Gwildis und der weltbekannten Rock-Formation Foreigner ist sicher einer der Höhepunkte – Deutschsprachige Pop-Musik und internationaler Klasse-Rock bei herrlicher Kulisse zwischen Hotel Kurhaus und dem Elisabethen-Wehr, malerisch unter dem Tempelchen, direkt am Naheufer.

Natürlich sind auch wir dabei : einige unserer Weine werden im Hof des ehemaligen Weingutes C. Finkenauer in der Salinenstraße 60 ausgeschenkt, gemeinsam mit anderen bekannten Kreuznacher Weinen. Den passenden Imbiss dazu gibt es auch hier, in der Galerie 60 werden Sie kulinarisch verwöhnt.

Viel Spaß und Gutes Wetter !

 

Die Römer in Bad Kreuznach

Posted März 23rd, 2009 in Allgemein, Wein, Wein + Kunst by Arno

 

 

 

 

 

 

 Zeugnisse einer reichen römischen Vergangenheit gibt es in Bad Kreuznach ganz konzentriert, leicht zugänglich und zum Erlaufen hervorragend präsentiert – an einer Stelle :

 in und um die Römerhalle. Sie liegt inmitten der römischen Ausgrabungen, direkt über und neben den Resten der einstmals prächtigen römischen Villa.

Sie beherbergt Exponate zur römischen Vergangenheit von Stadt und Kreis. Die Ausstellungsstücke repräsentieren den Zeitraum vom Beginn der römischen Besiedlung in Zeiten des Kaisers Augustus bis hin zur letzten Phase der römischen Herrschaft, dem valentinianischen Kastell.

Neben Sarkophagen und Grabbeigaben dokumentieren Weihealtäre, Viergöttersteine und die monumentale Jupitersäule Totenkult und religiöse Vorstellungen dieser Epoche.

Wichtige Stücke sind auch die Grabdenkmäler, auf denen die Verstorbenen in ihrer militärischen Ausrüstung dargestellt sind. Sie geben einen Eindruck zur römischen Militärgeschichte.

Viele Kleinfunde geben Zeugnis zum römischen Alltagsleben, Amphoren, Vasen, Trinkbecher und Krüge, darunter sind auch einige aus der benachbarten römischen Villa.

Die bedeutendsten Funde aus der Villa aber sind die beiden römischen Mosaikböden, die aus der Mitte des 3. Jahrhunderts stammen. Zahlreiche weitere Architekturteile vermitteln einen Eindruck von der Größe und Ausstattung dieses monumentalen römischen Palastvilla.

Das prächtige Herrenhaus am Hang war mehrgeschossig angelegt, allein im Erdgeschoß gab es mehr als 50 Räume mit prachtvoller Innenausstattung, Marmorarbeiten, Stuck und Wandmalereien, Fußbodenheizung inklusive. Villen entsprechender Größe sind bisher lediglich aus Frankreich, Großbritannien und dem Mittelmeeraum bekannt.

Die erwähnten Mosaike sind die wahren Highlights :

das 58 Quadratmeter große Gladiatorenmosaik zeigt ein Szenario in einem Amphitheater. Um ein Rundbild gruppiert, wechseln sich Szenen mit Gladiatoren- und Bestiarierkämpfen ab.

Das andere große Mosaik aus dem zentralen repräsentationsraum der Villa stammend, ist stolze 68 Quadratmeter groß und zeigt ebenfalls mehrere Szenen. Benannt nach dem Hauptmotiv in der Apsis, heißt es Ocenausmosaik. Oceanus, der Herrscher aller Gewässer, wird von zwei Hippokampen flankiert, dazu gibt es mediterrane Architektur, Hafen- und Schiffsszenen mit Galeeren und vielerlei, für die hier ansässigen Kelten wohl sehr fremdes Meeresgetier. Dieses Mosaik wird durch die Konsularinschrift auf das Jahr 234 n. Chr. datiert.

Alles in allem ein herrlich kurzweiliges Museum, der anderen Art, begehbar und manchmal fühlt man sich tatsächlich zurückversetzt in die Zeiten der Römer.

Zum Glück haben sie uns auch den Wein mitgebracht, zunächst aus dem Mittelmeerraum in Amphoren herbeitransportiert zur Labung der Stadthalter und Offiziere, aber auch zur Belohnung und als Gesundheitsgetränk für die einfachen Legionäre. Später dann hat man die Weinstöcke mitgebracht, gepflanzt und tatsächlich Weinbau betrieben. Fundstücke belegen das, auch Funde von Traubenkernen.

Die Herrschaft der Römer ist Geschichte, vieles haben Sie uns hinterlassen, der Weinbau, der Weingenuß und die Weinkultur haben bis heute überlebt. Auch für den Namen unserer Heimatstadt sind Sie verantwortlich, haben die Römer doch den hier ansässigen Keltenführer Crucinius genannt. Daraus hat sich in der Jahrhunderten danach der Name Kreuznach entwickelt. Das Bad kam später dazu – schon die Römer hatten den Ort wegen der warmen Quellen ursprünglich ausgesucht und diese zum Bad aber auch für die antike Fußbodenheizung genutzt.

Prosit (damit es gut für Dich ist!) paßt heute wie damals !

Das nächste Glas trinken wir auf die Römer !

 

 

Warum ist Schwefel im Wein ?

Posted März 23rd, 2009 in Allgemein, Wein, Wein und Gesundheit by Arno

Seit einiger Zeit muß laut EU-Verordnung auf dem Weinetikett angegeben werden, daß der Wein Schwefel enthält.

“Enthält Sulfite” steht auf jeder Flasche, manchmal auch in verschiedenen Sprachen, je nachdem wo der Wein herkommt oder er verkauft werden soll.

Warum wird jetzt plötzlich dem Wein Schwefel beigesetzt, wird sich mancher Verbraucher erstaunt gefragt haben. Dabei ist das nicht neu, neu ist lediglich, dass es deklariert werden muß (Vorschrift v. 25.11.2005).

Man hatte herausgefunden, daß Schwefel bei rund zehn Prozent aller Asthmakranken Allergien auslösen kann und auf allergieauslösende Substanzen in Lebensmitteln muß nach EU-Richtlinie hingewiesen werden.

Der Wein wird ”geschwefelt”, um ihn zu stabilisieren - ganz ohne Schwefel würde es schnell zu Farb- und Geschmacksveränderungen kommen (ähnlich wie beim angeschnittenen Apfel oder der Banane greift Sauerstoff an und braune Färbung zeigt sich). Eine konservierende Wirkung besteht ebenso, macht also den Wein haltbarer und lagerfähiger.

Unsere Weine sind zurückhaltend geschwefelt, am wenigsten Schwefel enthalten unsere trockenen und halbtrockenen Weine, höhere Anteile, natürlich immer im Rahmen der gesetzlichen Grenzen enthalten liebliche, milde und edelsüße Weine. Unsere trockene Rotweine haben den geringsten Gehalt, sind doch Rotweine durch ihre Inhaltsstoffe (Polyphenole und Gerbstoffe) von selbst besser geschützt.