Weintrinker-Nationen leben länger – Gesunder Weingenuß

Posted Juni 25th, 2008 in Allgemein, Wein und Gesundheit by Arno

In weintrinkenden Nationen sterben die Menschen seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dieses Phänomen wurde in den 80iger Jahren des abgelaufenen Jahrhunderts durch den französischen Professor Serge Renaud entdeckt und ist inzwischen weltweit als “French Paradox” anerkannt. Er entdeckte schon damals und konnte nachweisen, daß die Franzosen zwar gern und gut essen, aber dennoch ein deutlich geringeres Risiko aufweisen für Herzerkrankungen und deutlich weniger den gefürchteten Herzinfarkt erleiden. Die Botschaft von Professor Renaud für dieses Paradoxon: der Grund liegt in dem regelmäßigen Rotweinkonsum der Franzosen zu den Mahlzeiten.

Die gesundheitsfördernde Wirkung des Weines liegt offenbar in der besonderen Kombination wertvoller Inhaltsstoffe im Wein mit dem Alkohol. Dies hat Renaud in einer späteren Studie in 1998 in Nancy, Frankreich herausgefunden. Er untersuchte 34.000 Männer im Alter von 40-60 Jahren. Die Weintrinker (2-3 Gläser pro Tag) hatten eine niedrigere Sterblichkeit als die Gruppe der starken Trinker, aber auch als die Abstinenzler. Bei diesen moderaten Weintrinkern wurden außerdem weniger Krebserkrankungen festgestellt. Alkoholmißbrauch jedoch begünstigte den Ausbruch bestimmter Krebserkrankungen.

In einer dänischen Studie des Instituts für Präventivmedizin an der Universität Kopenhagen (1995) wurden 6.051 Männer und 7.234 Frauen im Alter von 30-70 Jahren über 12 Jahre beobachtet. Das herausragende Ergebnis war die Sterberisikominderung bei moderatem Weinkonsum, d.h. gegenüber allen anderen Vergleichsgruppen. Sie erkrankten u.a. seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Einen vergleichbaren Effekt konnten die dänischen Forscher weder für Schnaps und Bier, aber auch gerade nicht bei Abstinezlern nachweisen.

Links:
Website der Renaud-Society: http://www.renaudsociety.org/
Wikipedia Beitrag über das französische Paradox

Regelmäßiger und maßvoller Weinkonsum ist gesund

Posted Juni 25th, 2008 in Wein und Gesundheit by Arno

Wie reagiert der menschliche Körper auf regelmäßigen und maßvollen Weinkonsum, fragen sich viele Verbraucher.

kann Herzinfarkten vorbeugen und die Elastizität der Gefäße erhalten, denn Wein verbessert die Durchblutung des Herzmuskels, senkt den Cholesterinspiegel im Blut, verbessert die Fließeigenschaft des Blutes und verringert die Thromboseneigung.

verbessert die Verdauungsleistung des Körpers, denn Weingenuß zum Essen regt die Verdauungsdrüsen an, unterstützt die Funktion der Magensäure, erhöht die Darmaktivität und verbessert die Ausbeute an wertvollen Stoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen u.a. Der Appetit wird angeregt, das Geschmackserlebnis intensiviert.

entschlackt den Körper, denn die Nieren arbeiten aktiver; die Ausscheidung von Abfallstoffen wird erhöht.

kann die Abwehr von Krankheiten unterstützen, denn Wein setzt die Lebensfähigkeit von Krankheits-erregern herab, kann Bakterien und Viren abtöten und die körpereigenen Immunkräfte des menschen steigern.

kann wirkungsvoll die gefürchteten Reisedurchfallerkrankungen bekämpfen, denn Wein verfügt über eine exzellente Entgiftungsfunktion.

verlangsamt die Knochenentkalkung und kann so der vor allem für Frauen gefährlichen Osteoporose vorbeugen.

ist “Bioregeneration”, denn nach körperlichen Anstrengungen ersetzt mäßiger Weinkonsum wertvolle Mineralstoffe, harmonisiert den Körper und erfrischt.

hält körperlich und geistig aktiv, denn der altersbedingte Abbau der Gehirnfunktion wird verlangsamt und die Sauerstoffversorgung des Gehirns verbessert.

kann kreativitätssteigernd wirken und die Phantasie anregen, bewiesen durch viele Künstler und Individualisten der Geistes- und Kulturgeschichte.

entspannt und baut Stress ab.

hilft mit, die Lebenserwartung zu verlängern; natürliche Antioxidantien im Wein verlangsamen die Zellalterung.

(nach Prof. Dr. med. Klaus Jung, Mainz: “Wein-Genuß & Gesundheit”, Mainz, 1996, Woschek-Verlag)